Nachhaltiger Wandel: Das Optimieren von bestehenden Strukturen kann tiefergehende Veränderungen blockieren

Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit zielen oft auf die Optimierung bestehender Strukturen (z.B. CO2-Reduktion, Verringerung von Müll) ab. Solche Optimierungen können aber dazu beitragen, dass der Status Quo weiter zementiert wird. Dadurch können sie im schlimmsten Fall wirklich nachhaltige Entwicklungen sogar blockieren.

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Liegen Ihnen Ihre Mitarbeiter*innen am Herzen? Dann sollten Sie Ihr Unternehmen auf Nachhaltigkeit ausrichten

Ich habe gerade das wirklich empfehlenswerte Buch von Katharina Rogenhofer und Florian Schlederer, zwei der Hauptakteur*innen der österreichischen Fridays for Future Bewegung, mit dem Titel „Ändert sich nichts, ändert sich alles“ gelesen. Neben vielen teils verstörenden Fakten und einer Reihe inspirierender Impulse, selbst aktiv zu werden, drängt sich mir folgende Schlussfolgerung auf:

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Nachhaltiger Wandel braucht neue wirtschaftliche Ökosysteme

Derzeit findet in vielen gesellschaftlichen Bereichen ein Umdenken in Richtung mehr Nachhaltigkeit statt. Von internationalen Organisationen werden ambitionierte Ziele gesetzt (z.B. SDGs der UN Agenda 2030) und Visionen entwickelt, wie diese Ziele erreicht werden können (z.B. WBCSD Vision 2050). Viele Maßnahmen zielen darauf ab, dass einzelne Menschen ihr Verhalten ändern (z.B. nachhaltiger konsumieren) oder dass Unternehmen nachhaltiger werden (z.B. weniger CO2 ausstoßen). Aber auch wenn das Bewusstsein in der breiten Bevölkerung steigt, dass es neue Formen des Wirtschaftens braucht, viele Menschen bewusster konsumieren und immer mehr einzelne Unternehmen sozial verantwortlicher und nachhaltiger agieren, erscheint das Erreichen der ambitionierten (und notwendigen) Veränderungsziele oft wie eine schier unlösbare Mammut-Aufgabe. Wo soll die Veränderung ansetzen?

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Neue Werte entstehen im Tun: Auch erzwungene Verhaltensänderungen können die Weltsicht verändern

In unserem Jubiläumsbeitrag auf www.wissensdialoge.de habe ich vor kurzem zum Thema Lernen geschrieben, dass nicht nur neues Denken zu neuen Verhaltensweisen führen kann, sondern Veränderungen oft auch umgekehrt stattfinden: Neues Verhalten ermöglicht neue Erfahrungen; diese neuen Erfahrungen verändern unsere mentalen Modelle und Werte, was wiederum neue Verhaltensweisen „denkbar“ werden lässt. Im ersten Moment klingt das vielleicht nach einer theoretischen Spitzfindigkeit, es ist aber praktisch sehr relevant für die Frage, wie Veränderungen angestoßen werden können – insbesondere im Bereich Nachhaltigkeit.

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Veränderungen: Die Zukunft als „Raum voller Möglichkeiten“ betrachten

Das klassische Verständnis von Veränderungen geht davon aus, dass die Vergangenheit auf die Gegenwart und diese wiederum auf die Zukunft wirkt. Ein neuer Ansatz schlägt vor, die Zeitachse umzudrehen und die konkrete Zukunft als nur eine von vielen Möglichkeiten zu betrachten, die „in die Gegenwart fließen“.

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