Nachhaltiger Wandel: Das Optimieren von bestehenden Strukturen kann tiefergehende Veränderungen blockieren

Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit zielen oft auf die Optimierung bestehender Strukturen (z.B. CO2-Reduktion, Verringerung von Müll) ab. Solche Optimierungen können aber dazu beitragen, dass der Status Quo weiter zementiert wird. Dadurch können sie im schlimmsten Fall wirklich nachhaltige Entwicklungen sogar blockieren.

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Liegen Ihnen Ihre Mitarbeiter*innen am Herzen? Dann sollten Sie Ihr Unternehmen auf Nachhaltigkeit ausrichten

Ich habe gerade das wirklich empfehlenswerte Buch von Katharina Rogenhofer und Florian Schlederer, zwei der Hauptakteur*innen der österreichischen Fridays for Future Bewegung, mit dem Titel „Ändert sich nichts, ändert sich alles“ gelesen. Neben vielen teils verstörenden Fakten und einer Reihe inspirierender Impulse, selbst aktiv zu werden, drängt sich mir folgende Schlussfolgerung auf:

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Suchen Sie noch Ihren Purpose? Lassen Sie sich von der „Vision 2050“ inspirieren

Die „Vision 2050“ mit dem Untertitel „Time to Transform“ entwirft in 9 sogenannten Transition Pathways einen Rahmen, der das unternehmerische Handeln im kommenden Jahrzehnt leiten soll. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Sie in dieser Vision einen Purpose für Ihr Unternehmen finden können.

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Nachhaltiger Wandel braucht neue wirtschaftliche Ökosysteme

Derzeit findet in vielen gesellschaftlichen Bereichen ein Umdenken in Richtung mehr Nachhaltigkeit statt. Von internationalen Organisationen werden ambitionierte Ziele gesetzt (z.B. SDGs der UN Agenda 2030) und Visionen entwickelt, wie diese Ziele erreicht werden können (z.B. WBCSD Vision 2050). Viele Maßnahmen zielen darauf ab, dass einzelne Menschen ihr Verhalten ändern (z.B. nachhaltiger konsumieren) oder dass Unternehmen nachhaltiger werden (z.B. weniger CO2 ausstoßen). Aber auch wenn das Bewusstsein in der breiten Bevölkerung steigt, dass es neue Formen des Wirtschaftens braucht, viele Menschen bewusster konsumieren und immer mehr einzelne Unternehmen sozial verantwortlicher und nachhaltiger agieren, erscheint das Erreichen der ambitionierten (und notwendigen) Veränderungsziele oft wie eine schier unlösbare Mammut-Aufgabe. Wo soll die Veränderung ansetzen?

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Neue Werte entstehen im Tun: Auch erzwungene Verhaltensänderungen können die Weltsicht verändern

In unserem Jubiläumsbeitrag auf www.wissensdialoge.de habe ich vor kurzem zum Thema Lernen geschrieben, dass nicht nur neues Denken zu neuen Verhaltensweisen führen kann, sondern Veränderungen oft auch umgekehrt stattfinden: Neues Verhalten ermöglicht neue Erfahrungen; diese neuen Erfahrungen verändern unsere mentalen Modelle und Werte, was wiederum neue Verhaltensweisen „denkbar“ werden lässt. Im ersten Moment klingt das vielleicht nach einer theoretischen Spitzfindigkeit, es ist aber praktisch sehr relevant für die Frage, wie Veränderungen angestoßen werden können – insbesondere im Bereich Nachhaltigkeit.

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Issue Selling: Wie Sie Veränderungen mit sozialen Zielen „verkaufen“ können

Veränderungen müssen vom Top Management mitgetragen werden. Wenn Veränderungsideen von Mitarbeitenden kommen, müssen diese den Vorgesetzten oft erst „verkauft“ werden – vor allem, wenn es um soziale Anliegen (z.B. faire Arbeitsbedingungen, Umweltschutz) geht. Dieser Beitrag stellt vier Strategien des „Issue Selling“ – des Verkaufens sozialer Anliegen an Vorgesetzte –  vor.

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Veränderungen im Bausektor: Wird im „Neuen Europäischen Bauhaus“ auf Holz gebaut?

Am 26.11.2020 führte Barbara Toth ein „Wiener Stadtgespräch“ mit dem Klimaforscher Prof. Hans Joachim Schellnhuber zum Thema Klima und Corona – die Geschichte zweier Krisen. In diesem Gespräch erwähnte Schellnhuber seinen – nach eigenen Angaben – „vielleicht wichtigsten wissenschaftlichen Artikel“, erschienen als Churkina et al. (2020) in der renommierten Fachzeitschrift Nature Sustainability, der das Potenzial von Holzbau für den Klimaschutz analysiert.

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Beitrag zum Standard Podcast „Wann wir auf unseren Bauch hören sollten“

Martin Schauhuber und Selina Thaler, Redakteure der Tageszeitung „Standard“, haben im Rahmen der Standard Podcast-Serie „Besser Leben“ einen Beitrag zum Thema Intuition zusammengestellt und dazu ein Interview mit mir geführt. Der Beitrag ist am 29.10.2020 erschienen und – wie ich finde – sehr nett und informativ geworden. Unter anderem geht es um die Frage, wann Intuition nützlich ist, wie man sie trainieren kann und was ihre „natürlichen Feinde“ sind.

Hier geht es zum Podcast: https://www.derstandard.at/story/2000121248562/podcast-wann-wir-auf-unseren-bauch-hoeren-sollten

Können Drohszenarien zu mehr Nachhaltigkeit in Unternehmen führen?

Viele Initiativen setzen auf Drohszenarien, um Veränderungen in Richtung Nachhaltigkeit anzustoßen. Trotzdem scheint die Mehrheit der Unternehmen an ihrem Status Quo festzuhalten. Dieser Artikel geht der Frage nach, unter welchen Umständen Drohszenarien wirksam sein können, um ManagerInnen für Veränderungen in Richtung Nachhaltigkeit zu mobilisieren.

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